Sprache: Genderverbot in Bayern tritt in Kraft

Sprache: Genderverbot in Bayern tritt in Kraft

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In Bayern Das Geschlechterverbot ist heute in Kraft getreten. Ab sofort ist die Verwendung geschlechtersensibler Sprache in Schulen, Universitäten und Behörden im Freistaat ausdrücklich untersagt. In der Allgemeinen Geschäftsordnung (AGO) für die Behörden des Freistaats Bayern heißt es nun: „Mehrgeschlechtliche Schreibweisen unter Verwendung interner Wortsymbole wie Geschlechterstern, Doppelpunkt, Geschlechterlücke oder Medienpunkt sind nicht zulässig.“

Am 19. März hatte das Kabinett die umstrittene Regelung beschlossen, vergangene Woche, am Gründonnerstag, veröffentlichte die Landesregierung die Änderung im Gesetzes- und Verordnungsblatt. In einer Entscheidung vom 15. Dezember 2023 hat der Deutsche Rechtschreibrat kürzlich die Verwendung von Sonderzeichen in Wörtern nicht empfohlen und darauf hingewiesen, dass es sich dabei um Eingriffe in die Wortbildung, Grammatik und Orthographie handelt, die die Verständlichkeit von Texten beeinträchtigen können.

Scharfe Kritik an dem Verbot gab es allerdings unter anderem von den Grünen, politischen Hochschulgruppen, Gewerkschaften, Queerverbänden und der Bundesstudentenkonferenz.

Konsequenzen sind eine Einzelfallentscheidung

Die Konsequenzen für diejenigen, die das Verbot missachten, sind nach Angaben des Bayerischen Innenministeriums eine Einzelfallentscheidung. „Ob bzw. wann im konkreten Einzelfall die Schwelle einer Amtspflichtverletzung im Sinne einer Amtspflichtverletzung überschritten wird, ist insbesondere im Hinblick auf Häufigkeit, Umfang und den jeweiligen Kontext zu beurteilen“, sagte eine Ministeriumssprecherin.

Es macht beispielsweise einen Unterschied, ob es sich um eine interne Vollmacht oder ein öffentliches Schreiben handelt und ob geschlechtersensible Sprache einmal oder mehrmals rechtswidrig verwendet wird.

© dpa-infocom, dpa:240401-99-524958/2

In Bayern Das Geschlechterverbot ist heute in Kraft getreten. Ab sofort ist die Verwendung geschlechtersensibler Sprache in Schulen, Universitäten und Behörden im Freistaat ausdrücklich untersagt. In der Allgemeinen Geschäftsordnung (AGO) für die Behörden des Freistaats Bayern heißt es nun: „Mehrgeschlechtliche Schreibweisen unter Verwendung interner Wortsymbole wie Geschlechterstern, Doppelpunkt, Geschlechterlücke oder Medienpunkt sind nicht zulässig.“

Am 19. März hatte das Kabinett die umstrittene Regelung beschlossen, vergangene Woche, am Gründonnerstag, veröffentlichte die Landesregierung die Änderung im Gesetzes- und Verordnungsblatt. In einer Entscheidung vom 15. Dezember 2023 hat der Deutsche Rechtschreibrat kürzlich die Verwendung von Sonderzeichen in Wörtern nicht empfohlen und darauf hingewiesen, dass es sich dabei um Eingriffe in die Wortbildung, Grammatik und Orthographie handelt, die die Verständlichkeit von Texten beeinträchtigen können.

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